Warum bekommt man
eigentlich Nasolabialfalten?

Montag, 25. Juli 2016

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Das Alter geht an den wenigsten spurlos vorbei: Feine Linien um die Augen, die Stirn zeigt Fältchen und auch zwischen Nasenflügeln und Mundwinkeln werden bei manchen die Spuren der Zeit in Form von Nasolabialfalten sichtbar.

Doch woher kommen eigentlich die Nasolabialfalten, ist das alles Genetik oder ist vielleicht die Schlafposition schuld?

„Die Schlafposition kann die Faltenbildung tatsächlich beeinflussen. Das weiß jeder, der morgens schon mal richtig ‚zerknittert‘ aufgewacht ist“, weiß Dr. Stefan Welss, Facharzt für Chirurgie und Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Clinic im Centrum Dortmund.

„Auch Nasolabialfalten können sich verstärken, wenn man regelmäßig in der Seitenposition schläft, da das Gesicht dabei auf das Kopfkissen gedrückt wird“, erläutert der Chirurg.

Welche Ursachen haben Nasolabialfalten noch?

Dr. Stefan Welss: „Nasolabialfalten sind im Allgemeinen gravitationsbedingt, das heißt, sie entstehen im Laufe des Alterungsprozesses, wenn das Wangengewebe absinkt.“ Insbesondere bei sehr schlanken Menschen, nach einem großen Gewichtsverlust oder bei bestimmten chronischer Erkrankungen können sich Nasolabialfalten schon früh deutlich abzeichnen. „Aber auch die Mimik trägt zur Ausprägung der Nasolabialfalten bei – wer häufig lacht, hat meist tiefere. Weiterhin können sich Nasolabialfalten durch Rauchen, Alkohol und Stress verstärken.“

Was kann ich dagegen tun?

Filler / Hyaluronsäure: Nasolabialfalten werden in der Regel durch eine Unterspritzung mit so genannten Fillern korrigiert. In vielen Fällen handelt es sich dabei um Hyaluronsäure.

Eigenblut: Eine „biologische“ Alternative ist das „Vampirlifting“. Dabei wird dem Patienten zunächst eine kleine Menge Blut abgezapft. Dieses wird zentrifugiert und gereinigt, bis ein Gel übrig bleibt, das aus Blutplasma mit Thrombozyten und Wachstumsfaktoren besteht. Damit wird die Nasolabialfalte unterspritzt.

Eigenfett / Lipo-Filling: Dauerhafte Effekte lassen sich mit einer Eigenfett-Unterspritzung erzielen. Dieses so genannte „Lipo-Filling“ eignet sich insbesondere bei stark ausgeprägten Nasolabialfalten.

Quelle

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